Perseiden über der Hohen Geba

Immer um den 12. August herum lassen sich die Perseiden beobachten. Insofern der Himmel nicht durch Lichtverschmutzung oder den Mond erhellt ist kann man während des Maximums, insbesondere in den Morgenstunden,  zahlreiche Sternschnuppen beobachten. Die Partikel, die zu dieser Zeit in unsere Erdathmosphäre eintreten, stammen hauptsächlich von einem Kometen.

Das obige Foto entstand im August letzen Jahres zum Perseidenmaximum auf der Hohen Geba. Neben dem auffälligen Band der Milchstraße ist ein schleiherhaftes, grünes Licht erkennbar. Hierbei handelt es sich um das Nachthimmelsleuchten. Dieses Rekombinationsleuchten findet weit über der Erdoberfläche statt. Auf dem Foto ist zudem im Horizontbereicht ein gelblicher “Nebel” sichtbar. Als die Aufnahme entstand, trugen südliche Luftstörmungen große Massen an Staub aus der Sahara zu uns, welche wiederum die Lichtverschmutzung streuen.

Wer sich das Foto aufmerksam ansieht, kann neben ein paar Sternschnuppen sogar die Andromedagalaxie und die Plejaden erkennen.

Nikon D750; ISO 5000; 30 sek, 8 mm; Blende 3,5

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