Regelmäßig lässt sich in der Rhön beobachten, wie Fotografen mit wahnsinnig hellen Lampen durch die Rhön streifen, um zu ihren Motiven zu gelangen oder bzw. dieses für ihre Aufnahmen zu illuminieren. Zwar ist es so, dass die Fotografen selbst nicht auf die Dunkeladaption angewiesen sind, jedoch stören diese andere Nachtschwärmer mit ihrem grellen Licht ungemein.
Auch hier empfehlen wir dringend den Einsatz von rotem, gedämpften Licht, welches ausschließlich nach unten gerichtet wird. Wer nicht ohne die Ausleuchtung seines Wunschmotives auskommt, dem empfehlen wir das Mondlicht zu auszunutzen. Das Internet, wie auch diverse Apps, bieten umfangreiche Auskunft über den jeweiligen Stand bzw. die Mondphase und die damit einhergehende Helligkeit. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit eine natürliche Lichtquelle zu nutzen.
Des Weiteren bitten wir darum, auch die Bildschirme abzuschirmen. Bewährt hat sich hierbei ein über die Kamera gestülptes, schwarzes T-Shirt. Die Öffnung für den Hals wird über die gesamte Kamera gestülpt, welche bis zum Stativ hinuntergezogen wird. Aus einem der Ärmel lugt das Objektiv. Um die Kamera einstellen bzw. die Ergebnisse anschauen zu können, steckt man den Kopf in das T-Shirt. Auf diese Weise nicht unnötig Licht in die Umwelt, welches andere Menschen blenden kann.
Zu guter Letzt sei gesagt, dass es auch der Respekt gegenüber den anderen Fotografen gebietet, mit Kunstlicht sehr sorgfältig umzugehen. Die eigenen Aufnahmen sollen schließlich durch den Lichteinsatz der anderen auch nicht verunstaltet werden.



