Topografische Lage und örtliche Eigenschaften
Die Beobachtungsplattformen auf der Hohen Geba liegen etwa 740 m üNN und somit gute 340 m über dem Talgrund. Der Kegel der Hohen Geba ist freistehend und sticht aus der Vorderrhön heraus. Die Höhenlage des Plateaus bzw. der Beobachtungplattformen sorgt für relativ gute Sichtverhältnisse, da vieles vom Dunst im Tal bleibt. Insbesondere bei Inversionswetterlagen ragt die Hohe Geba aus dem Nebel bzw. Dunst heraus. Auch sonst kommt der Nebel nur schwer bis zum Gipfel hinauf, sodass man dort oben in der Regel vom Nebel verschont bleibt. Durch das weitestgehend kahle Gipfelplateau kann es dort sehr windig werden.
Beobachtungsplattformen
Es stehen vier sechseckige Beobachtungsplattformen mit einem Durchmesser von rund 4 m zur Verfügung. Ebenso gibt es eine kleine Plattform mit rund 2 m Durchmesser. Letztere kann kostenlos und ohne Buchung genutzt werden. Die großen Plattformen müssen kostenpflichtig gebucht werden. Sollten alle Plattformen belegt sein, so besteht die Möglichkeit sich auf den umliegenden Grasflächen auszubreiten. Hierfür bedarf es keiner Anmeldung bzw. Buchung. Ebenso darf dort das astronomische Gerät kostenlos aufgebaut werden.
Die Plattformen dürfen unter keinen Umständen mit Fahrzeugen befahren werden. Das kann zum Setzen der Plattformen führen, die dann nur
noch bedingt für die Astronomie tauglich sind. Fahrzeuge können neben den Plattformen auf der Schotterfläche oder der Wiese abgestellt werden.
In südliche Richtung gibt es hinsichtlich der Horizontsicht keinerlei Beeinträchtigung. Lediglich im Osten bzw. Nordosten gibt es eine nennenswerte Einschränkung der Horizontsicht durch die Baracken. Das Leuchtfeuer des Sendemastes stört weder beim Fotografieren noch beim visuellen Beobachten.
Elektrische Versorgung
Unmittelbar neben den Beobachtungsplattformen stehen zwei Stromkästen zur Verfügung, welche Strom mit einer Spannung von 230V liefern. In jedem Stromkasten sind jeweils sechs Steckdosen (Schuko) vorhanden. Mit dem Strom aus diesen Stromkästen dürfen ausschließlich Geräte für die astronomische Nutzung betrieben werden! Es ist nicht gestattet das Wohnmobil oder ähnliches damit zu betreiben, da die Stromkästen nur bis zu einer bestimmten Kapazität ausgelegt sind. Bei Überlastung fliegt die Sicherung heraus. Strom gibt es erst wieder, wenn der Bauhof die Sicherung wieder einschaltet. Die Stromkästen sind mit einem Zahlenschloss abgeschlossen. Wer eine Plattform bucht, erhält die hierfür benötigte Zahlenkombinatinon.
Windschutz
An allen sechs Ecken der Plattformen sind Bodenhülsen bzw. Pfosten eingelassen, in die wiederum Bretter eingehängt sind. Bei Bedarf können zwischen den Pfosten zwei Meter hohe Windschutznetze gespannt werden. Diese sind mit Spanngummis ausgestattet und passen genau dazwischen, sodass keine nennenswerten Lücken entstehen. Die Windschutznetze sind nicht komplett windundurchlässig. Auf diese Weise entstehen auf der windabgewandten Seite weniger Verwirbelungen. Bitte behandeln Sie die Windschutznetze sehr sorgfältig!




